euregiotaucher – Tauchen in der Euregio Maas / Rhein
  • Euregio-Time

    horoscop 2009 free online movies horoscop 2010 | horoscop saptamanal | horoscop zilic | horoscop |

    Get Adobe Flash player
  • Slideshow

  • Bestattungen Winkels

  • Dive Info

  • Nächste Tauchgänge

    Du willst selber Beiträge schreiben: EMail mit gewünschten Nutzernamen an cu-heldens@euregiotaucher.eu

    wir tauchen auch im Wasser

    Willkommen in der Euregio:

    Tauchen ? Na klar !!!
    Absprechen - Abtauchen

    Thorn NL
    so zwischendurch mal

    Molengreend NL
    so zwischendurch mal

    bitte vorher melden
    Tel: +49 (0)151 - 587 47 385

    Verschenkehandy.de ... Handys unverschämt günstig!

  • Online Presse

    gns_banner_11

    West Reporter

    OnlinePresse.info VIP Autoren Auszeichnung
  • Einloggen



  • Urlaub buchen

  • e-commerce

  • Archive

  • Kategorien

  • Treffe deine Auswahl

  • RSS Scuba Press

  • Skype Online Status

  • Visitors Online

  • Besucher heute

    Visits today: 9
  • Statistik

  • « | Home | »

    Tauchunglück auf Fehmarn – zehnjähriger Junge tot

    Von Unfall Mailer | 18.Juli 2010

    Fehmarn, Wulfen

    Lübeck (ots) – Am Freitag, gegen 17.45 Uhr, kam es auf der Insel Fehmarn zu einem Tauchunglück. Eine siebenköpfige Tauchgruppe war in etwa 2,50 m Wassertiefe in 50 – 60 m Entfernung zum Ufer bei einem Tauchgang mit ausgebildetem Tauchlehrer. Aus bislang völlig ungeklärter Ursache tauchten plötzlich zwei Personen nicht mehr auf. Sofort wurden Suchmaßnahmen eingeleitet, zufällig befand sich auch das Tochterschiff “Elsa” des Seenotrettungskreuzers “John T. Essberger” in der Nähe.

    Nach wenigen Minuten konnte eine 16-jährige Jugendliche von Rettungskräften im Wasser treibend gefunden und gerettet werden. Sie wurde auf der “Elsa” reanimiert und später mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Lübeck geflogen. Sie schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Ungefähr 20 Minuten nach Beginn der Suche nach den beiden Vermissten konnte auch der zehnjährige Junge im Wasser treibend gefunden werden. Etwa eine Stunde lang versuchten zahlreiche Rettungskräfte und Notärzte, den Jungen wieder zu beleben. Er wurde später in die Uniklinik Kiel geflogen. Am Samstagabend, kurz vor Mitternacht verstarb der Junge in der Klinik. Die Eltern der aus Guxhagen kommenden Familie befanden sich auf Fehmarn im Urlaub, sie werden bereits seit Freitag seelsorgerisch betreut, genau wie die aus Marburg kommende Familie der 16-Jährigen. Wie es zu diesem Unglück kommen konnte, ist noch völlig unklar.

    Die Wasserschutzpolizei stellte die Tauchflaschen und Livejackets der beiden Verunglückten sicher.

    Der Kriminaldauerdienst aus Lübeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet.


    Topics: Tauchunfall | 30 Kommentare »

    30 Kommentare to “Tauchunglück auf Fehmarn – zehnjähriger Junge tot”

    1. Nachtrag zur Meldung: Tauchunglück auf Fehmarn meint:
      19.Juli 2010 at 14:44

      Tauchunglück auf Fehmarn

      Lübeck (ots) – Am letzten Freitag, 16.07.2010, gegen 17.45 Uhr, war es bei einem Tauchkurs bei Wulfen auf Fehmarn zu einem tragischen Unglück gekommen. Während eines Tauchgangs mit einem Tauchlehrer und sechs Kursmitgliedern wurden plötzlich zwei Taucher aus der Gruppe vermisst. Sie hatten sich etwa 50 bis 60 Meter vom Ufer entfernt in der Ostsee bei einer Wassertiefe von 2,50 Metern befunden. Dabei ist ein zehnjähriger Junge aus Guxhagen ums Leben gekommen und eine 16-jährige Jugendliche aus dem hessischen Marburg lebensgefährlich verletzt worden. Der Zustand der 16-Jährigen wird als kritisch bezeichnet, sie schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr. Die Kriminalpolizeiaußenstelle Oldenburg/H. hat die Ermittlungen aufgenommen. Es werden nun die sichergestellten Gegenstände, wie Lungenautomat und Sauerstoffflasche, kriminaltechnisch untersucht, sie befinden sich bereits auf dem Weg nach Kiel zum Landeskriminalamt. Es werden Befragungen der restlichen Mitglieder innerhalb der Tauchergruppe durchgeführt. Auch im Umfeld des 20-jährigen Tauchlehrers werden Ermittlungen durchgeführt, ob auch alle notwendigen und erforderlichen Sicherheitsvorschriften und -vorkehrungen eingehalten und getroffen wurden. Bislang ist noch unklar, wie es zu diesem Unglück kommen konnte, die Ermittlungen werden noch andauern.


    2. Franz meint:
      19.Juli 2010 at 20:06

      Wenn ich sowas lese schwappt mir die Kotze hoch. Sorry für die krasse Formulierung. 6 Schüler in einer Gruppe? Darunter auch noch Kinder? Ein 20-jähriger Tauchlehrer (wahrscheinlich Instructor einer großen Amikette) der schon aufgrund des Alters kaum Tauch- und noch weniger Ausbildungserfgahrung haben kann. Klar, Unfälle passieren! Aber nicht so! Warum schaffen diese Pfuscher (Sorry) es nicht, sich an einige paar wenige Spielregeln zu halten, die eigentlich JEDEM klar sein müssten: keine zu grossen Gruppen im Freiwasser (max 2 Schüler), ständig alle im Blick haben, wenn nicht mehr möglich Abbruch. Der Scheiss hier erinnert mich an den Unfall in Hemmoor wo der Instructor mit 7 Schülern auf 35 Meter für den DeepDiveSpecial war. Wann werden diese Idioten endlich mal wach? Wann reagieren die Verbände endlich mal und investieren in eine gründliche Ausbildung ihres Lehrpersonal??

    3. Silke meint:
      20.Juli 2010 at 09:30

      Also wenn ich Franz Kommentar lese hab ich nen Hals.
      Welche Eltern lassen ein 10jähriges Kind tauchen?

    4. Frauke meint:
      20.Juli 2010 at 09:30

      Ich bin Tauchlehrerin bei der “großen Amikette”. Wenn ich Schnuppertauchen durchführe, mit Erwachsenen dann in einer Ratio 1:2, mit Kindern < 14 Jahren dann in einer Ratio 1:1.
      Das dazu!
      Nicht jeder der bei der Amikette taucht und unterrichtet ist ein potenzieller Todschläger. Da schwappt mir die Kotze hoch. Ich hab die schnautze voll von ständigen Unterstellungen gegen Padi-TL. Schlechte Tauchlehrer gibt es in jedem Verband! Und ich zähle mich nicht dazu – auch wenn ich Padi-TL bin!!!

    5. admin meint:
      20.Juli 2010 at 09:33

      @ Silke: Viele Eltern lassen ihre – auch 10jähirgen Kinder tauchen. Hierfür gibt es gewisse Grenzen – vor allem was die Wassertiefe angeht.

      (Admin)


    6. Arno meint:
      20.Juli 2010 at 09:47

      Ich kenne die Gegebenheiten vor Ort. Z. Zeit herrscht hier Algenblüte u. das Wasser ist stark verkrautet. Sicht meist nur zwischen 2 u. 4 m. Bin selbst Divemaster u. kenne auch die tauchschulen vor Ort. Die betreffende tauchschule hat einen guten Ruf bis dato gehabt. Warum ein 20jähriger 6 Tauchaspiranten mit in die 0stsee nehmen darf ist mir völlig schleierhaft. Auch sind große Findlinge, wenn sie denn vor einem auf einmal auftauchen u. man war noch nie tauchen auch zum erschrecken gerade wenn die Sicht schlecht. Meine Meinung: Schnuppertauchgänge nur im Pool.

    7. Unfall Mailer meint:
      20.Juli 2010 at 09:55

      Unfallursache weiter unklar

      Wie die “Welt” online heute morgen berichtet ist die Ursache des Unfalles vor der Ostseeinsel Fehmarn nach wie vor unklar. Die 16jährige Urlauberin schwebt den Angaben der Polizei zu Folge weiter in Lebensgefahr

    8. Günther meint:
      20.Juli 2010 at 09:58

      Was hier (leider mit tödlichem Ausgang) passiert ist, wird in manchen Foren als PAID bezeichnet: Ein simples Tauschgeschäft von Kundengeld gegen ein allermeist minderwertig und schnell erworbene Tauchkursbestätigung. Die PAID-Protagonisten und ihrer Vasallen kanzeln dazu auch noch die ideell ausbildenden Tauchvereine als Vereinsmeier ab.

      Tauchkurse zum minimalistisch kalkulierten Kurspreis sind per se haarsträubend. Fünfmal Halle, viermal Freiwasser – fertig. Woher weiß der Leistungsanbieter vorher, ob sein Kunde ein Naturtalent ist oder nicht wie ein Fahrschüler zehn Freiwasserstunden braucht?

      Und der fortgeschrittene Anfänger mit vielleicht 110 Tropentauchgängen kann schon Tauchlehrer sein. Sehr gut für die Tauchverbandskasse un deren Aktionäre, sehr schlecht für die Kursteilnehmer.

      Und dann so einen zwanzigjährigen Milchbubi beim Schnuppertauchen mit sechs Kandidaten, darunter Kinder, als Basisleiter ins Wasser zu schicken wird der Staatsanwalt hoffentlich entsprechend zu würdigen wissen. Der junge Mann ist der primäre Depp, aber der Tauchschulinhaber Christian H. hat nur Gewinnmaximierung im Blick gehabt. Und klares Ja, wie ja auch auf der Tauchbasiswebsite steht: Das ist eine PADI-Tauchschule.

    9. Matthias Voß meint:
      20.Juli 2010 at 11:38

      Im Tauchernet waren vor längerer Zeit zu dieser Tauchschule schon eindeutig kritische Kommentare, gerade was die Beaufsichtigung des Schnuppertauchens betrifft!
      Der sogenannte Basentest der Tauchzeitschrift Unterwasser ist völlig idiotisch und oberflächlich.

    10. Thomas meint:
      20.Juli 2010 at 11:38

      Hier ist ein Unglück passiert was noch in der Aufklärung ist – was hat hier bitte eine Verbandsdiskussion zu suchen ? Gar nichts. Jeder Mensch ist ein Individum und kann für sich entscheiden wie er handelt – egal ob er Padi, SSI oder CMAS auf dem Tauchschein stehen hat. Das sollte die ganzen “Kleinkinder” (wobei die meist jenseits der 40 Jahre sind die hier so cholerisch ihren Verband verteidigen) endlich mal in den Kopf bekommen. Es gibt SSi TL die mehr Erfahrung und Ahnung haben als jemand bei Cmas oder Padi, genauso umgekehrt. Es hängt immer vom Individum ab!

      Das ein 20 Jähriger Tauchlehrer bereits ausreichend Reife und Erfahrung haben kann zu unterrichten(zb. >500 TG )kann ja durchaus möglich sein. Nicht alle Menschen sind mit 20 gleich.
      Ein Verhältnis von 6:1 ist hier aber das NOGO! geht natürlich überhaupt nicht – da sind wir uns einig!! Und Schnuppertauchgänge gehören für mich auch ins Schwimmbad……

      Das hat aber wie schon gesagt nichts mit einem Verband zu tun, sondern mit der Tauchbasis.

      Für mich sind alle gleichviel Wert – egal welcher Verband. Auf das individuelle Können kommt es an.

    11. Harald meint:
      20.Juli 2010 at 11:44

      @Günther:

      wenn ich so einen Mist lese kommt mir die Galle hoch. Was hat die Organisation damit zu tun, wenn die Mitglieder Sch…. bauen? Es gibt ganz klare Richtlinien des Verbandes. Wenn sich ein TL nicht daran hält ist nicht der Verband schuld.

      Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. Die von Dir angesprochenen 5 Hallen- und 3 Freiwassertauchgänge sind MINIMAL-Anforderungen. Es steht nirgendwo geschrieben, dass man nicht mehr Übungstauchgänge machen darf. Im Gegenteil: Zertifiziert darf erst werden, wenn alle Übungen “gemeistert” wurden.

      Das dieses Unglück vermeidbar gewesen wäre, wenn sich der TL an die Richtlinien gehalten hätte, ist wohl leider klar. Dafür bekommt er hoffentlich auch die Quittung. Falls es auf Druck der Basisleitung geschehen ist sollte diese Basis geschlossen werden. Auch ich hoffe, dass solche Leute nie wieder ausbilden aber diese Art von TL gibt es auch in der “C” Fraktion.

      Ich bin mir sicher, dass auch PADI intern eine Untersuchung des Vorfalles durchführen wird.

    12. Markus meint:
      20.Juli 2010 at 12:38

      Was der TL da gemacht hat wiederspricht auch den Standards von PADI ganz klar! – sofern die Berichte mit den Tatsachen übereinstimmen.
      Die max. Gruppengröße darf auch bei PADI 4 Schüler (bei optimalen Bedingungen!!) nicht überschreiten, wenn 10 und 11-jährigen dabei sind.

      Somit liegt die Schuld sicher nicht bei PADI sondern bei dem TL und der Basis, die diese Stadards wider besseres wissen gebrochen haben! Und das wird hoffentlich sehr hart bestraft und PADI wir keinerlei Rechtsbeistand gewähren!!

      @Franz, so etwas wieder auf die dumpfe anti-PADI Polemik Schine zu reduzieren, nur weil der Betroffene TL möglicherweise PADI TL war ist so was von arm…
      Schwachmaten-TL’s ziehen sich leider duch ALLE Verbände…

      Im Übrigen: Auch bei CMAS darf ein 20jähriger TL werden und das mit nur unbedeutend mehr TG’s als bei PADI… so what?!?!

    13. admin meint:
      20.Juli 2010 at 13:04

      Ich würde auch gern von den Diskussionen über den Verband hier abstand nehmen wollen ….


    14. christian meint:
      20.Juli 2010 at 13:20

      Ich habe eine Weile überlegtob ich hier einen Kommentar schreiben soll -aber als Inhaber einer Basis an der Ostsee – die auch Schnuppertauchen anbietet – möchte doch ein paar Sachen nicht unkommentiert im Raum stehen lassen!

      1. Dieser Unfall ist sehr tragisch, vor allem für die Verunfallten und die Angehörigen, aber auch für die Mitarbeier der Basis und alle im Umfeld Beteiligen – in wenig mehr Respekt ud weniger unngebrachter Zynismus würde den meisten sich hier verewigten Supertauchlehrern gut zu Gesicht stehen!

      2. Ich bin 39 Jahre und seit meinem 20`sten Lebensjahr TL mit Erfahrung im In- und Ausland, übrigens bei dem großen anderen kommerziellen “Amiverband mit Sitz im Nürnberg”. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das es sehr gute und sehr schlechte Tauchlehrer egal welchen Verbandes und egal in welchem Alter gibt. Alle die sich hier über die 20 Jährigen auslassen haben wahrscheinlich weniger Erfahrung / Tauchgänge und körperliche, wie geistige Leistungsfäigkeit als viele junge , seit Jahren im Ausland aktiven Tauchlehrer. So etwas am Alter oder Verband fest zu machen ist totaler Unsinn und zeugt von zu wenig pesönlich Ausbildungerfahrung und altersunabhängiger Unreife.

      3.Völlig richtg ist das TL`s hochwertig ausgebildet sein müssen und ihre Leistungen durch die Verbände viel zu selten überprüft werden. Das gilt mit Sicherheit auch für die hier schreibenden Alleskönner. Vielleicht fangt ihr ja mal bei euch selbst als gutes Vorbild an!Wie fit seit ihr denn wirklich, wann habt ihr die letzte wirkiche taucherische Weiterbildung bekommen, wann war euer letzter HLW Lehrgang, wann habt ihr das letzte Mal im Wasser Notsituationen trainiert – nicht gelehrt, wievielSport treibt ihr???

      4. Sollte der TL wirklich so fahrlässig gehandelt haben, eventuell auch noch mit Wissen oder auf Weisung der Basis haben wir hier in Detschland ja gücklicherweise eine Rechtssprechung die für entsprechende Konsequenzen sorgen wird. Eine Vorverurteilung ohne weitere Kennnisse der Details ist unseriös.

      5. Schnuppertauchen im Rating 1:1 oder bei optimalen Bedigungen 1:2 ist in der Ostsee, bei gut ausgebildetem Personal nicht gefählicher als in einem Pool. Das Erlebniss für den Schnuppertauchen und damit die Möglichkeit jemanden für unseren schönen Sport und vor allem für das Tauchen in deutschen Gewässern zu begeistern ist ungleich Größer als im Kachelriff!

      6. Jeder der selber schon einmal Schnuppertaucher unterrichtet hat, weiß wie toll die strahlenden, dankbaren Gesichter danach auf einen selber wirken und wie motivierend für die eigene Arbeit das sein kann.

      7. Meine Tochter ist 8 Jahre alt, hat mit 4 schwimmen gelernt, schorchelt seit ihrem 5. Lebensjahr und hat am vergangenen Wochenende bei traumhaften Bedingungen mit mir ihren ersten “Schnuppertauchgang” in der Ostse bei 1,5 -2 m Tiefe gemacht. Ich habe sie bewußt nie in die Richtung Tauchen gedrängt um ihr dieses tolle Hobby nicht zm Zwang werden zu lassen.
      Sie war total begeistert und will mit 10 unbedingt ihren Tauchschein machen. Ich bin mir sicher,wenn diese Begeisterung anhält und ihr Tauchen vernünftig, sicher, repektvoll und veranwortungsbewußt vorgelebt wird, wird sie gerade durch den frühen Einstieg in`s Tauchen eine sehr gute JUNGE Taucherin oder sogar Tauchlehrerin!!!

    15. Günther meint:
      20.Juli 2010 at 15:23

      @ diverse

      Das Dilemma beginnt mit der wirtschaftlichen Existenznot bzw. dem ganz simplen Zwang, jeden erreichbaren Euro mit Minimalaufwand zu verdienen, wernn man eine hauptberufliche Tauchschule hat, dafür sorgt schon der zuständige Mitarbeiter der Hausbank.

      Dann kommt das absolut lasche System der “Qualitätskontrolle” vor allem des Ausbildungsverbandes mit P dazu. Wer genug Brevetierungen abliefert, kann sich fast alle Standardverstöße erlauben, so lange keiner stirbt.

      Jetzt ist ein Kind tot, die 16-jährige fast tot. Es ist zu hoffen, dass es dem Weisungsgeber = Inhaber an den Kragen geht und nicht nur dem jungen Saison-Tauchlehrer.

      Geradezu zynisch ist die Bitte des Basisleiters (der zufällig den gleichen Vornamen hat wie der Kommentator von 13:20) auf der aktualisierten Website, es möge bitte von weiteren Medienveröffentlichungen abgesehen werden. Fürchtet er etwa um seine Existenz? Noch gestern stand dort: “erbarmungslos wird er (Anm: Christian H, der Inhaber und Tauchlehrer) euch u. a. immer wieder vor den beiden einzigen gefährlichen Dingen beim Tauchen warnen:
      1. Tauchen macht riesengroßen Spaß und
      2. Tauchen macht süchtig.”
      Konsequent wäre, die Tauchschule zu überdachen und Hallenhalma anzubieten.

    16. Padi-Divemaster meint:
      20.Juli 2010 at 15:35

      @Christian – stimme in allen Punkten zu, bis auf Punkt 1: “Tragisch” wäre der Unfall, wenn er unvermeidbar gewesen wäre. Das halte ich bei einer Ratio 6:1 (gerade mit Kindern!) für schwierig, zu beurteilen. Ich frage mich, ob es es bei 1:1 oder 2:1 mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht anders ausgegangen wäre? Der Junge viel schneller gefunden worden wäre bzw. der TL ihn immer in der Nähe gehabt hätte, um beo Problemen schnell eingreifen zu können. So ist es vor allem tragisch für die Kinder und Familien, deren Leben zerstört wurde und denen nichts vorzuwerfen ist. Aus Sicht der Basis ist es für mich grob fahrlässig, den TL mit 6 Jugendlichen/Kindern in die Ostsee gehen zu lassen. Das ist zynisch! Das ist geldgierig und unverantwortlich! Und die Ratio 6:1 bei schlechter Sicht hat nichts mit Vorverurteilung zu tun, sondern ist ja anscheinend ein Fakt. Da fehlt mir einfach echt jedes Verständnis für. Oder?

    17. Susanne meint:
      20.Juli 2010 at 16:44

      Danke an Christian für den sachlichen und weitsichtigen Kommentar!

      Natürlich sind wir uns alle einig, dass eine Ratio von 1:6 beim Schnuppertauchen absolut nicht geht, und leider beweisen solche Unfälle, dass es gute Gründe für solche Regeln gibt.

      Jemanden aufgrund seines Alters zu verurteilen, halte ich schon für schwieriger, denn ich persönlich weiß nichts über den entsprechenden TL. 20 Jahre ist bei manchen sicher zu jung, um Konsequenzen überschauen zu können, aber zumindest von der Ausbildung und dem taucherischen Können her kann er trotz seiner Jugend absolut fähig sein. Und die Verbandsdiskussion lassen wir mal besser – ich habe NAUI-Instruktoren kennengelernt, die keine 100 TG im Logbuch stehen hatten …

      Betroffen macht mich der Unfall in jedem Fall, zumal ich als SSI DiveCon ebenfalls mit Schnuppertauchern in der Ostsee unterwegs bin, aber niemals auf die Idee käme, mehr als maximal 2 mitzunehmen – und das auch nur, wenn es sich um erwachsene Menschen handelt, die im Vorgespräch ein gewisses Maß an geistiger Reife und Ernsthaftigkeit beweisen.

    18. Ludwig meint:
      20.Juli 2010 at 17:16

      Kein Grund über Verbände zu streiten, kein seriöser TL oder auch nur Aspirant würde mit einer solchen Gruppe ins trübe Wasser. Selbst im Pool nicht ganz ungefährlich.

      Das schlimme ist, daß sowas der ganzen Branche, ja sogar dem Ansehen des ganzen Tauchsport schadet.

      Seid mal einen Moment still und denkt an (oder betet für) die Betroffenen.

      Ludwig.

    19. Taucher meint:
      20.Juli 2010 at 17:53

      Über PADI zu lästern ist falsch. PADI ist sehr restriktiv und der TL hat sich nicht an die Regel gehalten. Beim Schnuppertauchen darf er keine derartige Gruppe führen und für die Ausbildung von Kindern <14 Jahren gelten die bereits von anderen genannten Regeln. Meine Kinder haben auch mit 10 Jahren das Tauchen erlernt. Das ist an sich kein Problem. Im Gegenteil. Ein 10 jähriger lernt das, so er denn schwimmen kann und bereits ABC Taucherfahrung hat, unproblematischer.

      Im Übrigen:
      In Spanien, da werden 10 Jährige mal eben bis 25 Meter Tiefe mitgenommen. Aber auch da gilt: Ein Schüler, ein Lehrer. Wenn es schönes zu sehen gibt, dann ist das auch unproblematisch, weil man gar nicht dazu kommt über die Situation nachzudenken und Ängste zu entwickeln.

    20. admin meint:
      20.Juli 2010 at 18:26

      10 jährige auf 25 halte ich persönlich für mehr als grenzwertig.
      Nur mal am Rande gefragt:
      War die ganze Gruppe eine Schnuppertauchergruppe ??

      Hier noch ein Bericht aus den Lübecker Nachrichten:
      http://www.ln-online.de/regional/2821850


    21. Unfall Mailer meint:
      20.Juli 2010 at 21:00

      Von TopNews.de finde ich einen Bericht nachdem es scheinbar nicht alles “Schnuppertaucher” gewesen sind:

      http://www.topnews.de/10-jaehriger-ertrinkt-beim-tauchen-vor-fehmarn-388483


    22. Bri meint:
      21.Juli 2010 at 02:04

      verstehe ich nicht; ich selber bin PADI Tauchlehrerin und die Standard Regel sagt ganz klar, das man bei DSD’s die Ratio bei guten Bedingen 4:1 ist !! (abgsehen vom Alter) Kinder sind normalerweise sehr gute und begeisterte taucher, jedoch muss man immer und immer ein waches Auge auf Sie haben, weil man leider nie weiss, wie Sie mit gewissen Situationen umgehen wuerden…

      Und zu dem; der geschrieben hat, das sein Kind mit
      10 Jahren auf 25 Meter taucht, der ABSOLUTE WAHNSINN, schon mal was davon gehoert, das bei Kindern die Organe bis zum 16 Lebensjahr nicht wie bei Erwachsenen ausgereift sind….???? Kinder bis 10 Jahren haben laut PADI Standards eine maximale Tiefe von 12 Meter…krass!!!!

      Leider leider, ist es jedoch so, das es viel zu viele Schwarze Schafe im Tauchbusiness gibt, und ich hoffe, das dies irgendwann ein Ende nimmt….

    23. hippocampus meint:
      21.Juli 2010 at 10:19

      Egal welche “Ratio” irgendein Verband vorschreibt und egal welche Maximaltiefen. Endscheiden tut der Ausbilder. Und es ist weder ein Schnuppertauchen von 1:4 akzeptabel, noch 12 Meter Tiefe mit einem Kind von 10 Jahren. Und Schnuppertauchen im Freiwasser schon gar nicht, egal wie gut die Bedingungen sind.

      Eure Verbände werden Euch die kalte Schulter zeigen wenn da was schiefgeht. Die schreiben was von “schwimmbadähnlichen Verhältnissen”. Ob das dann solche Verhältnisse waren, entscheidet im Zweifelsfall der Richter. Und der kennt sich mit Tauchen nicht aus. Dann liegen auf dem Richtertisch Unterwasseraufnahmen vom Pool und aus der Ostsee zum Vergleich ob die Verhältnisse da “schwimmbadähnlich” waren. Und jeder Laie kann sofort sehen, dass Adolfosee, Kapbuschsee, Panheel und die Ostsee selbst im Optimalfall NIEMALS auch nur annäherend “schwimmbadähnlich” sein können.

      Ob ich ein Schnuppertauchen im Freiwasser mit 1:6 (wie bei dem Unfall) oder 1:4 (wie PADI das wohl sieht) mache ändert nichts an der gröbsten Fahrlässigkeit dieses Handelns. Schwimmbadähnliche Verhältnisse gibt es in einer geschützen Bucht auf 2-3 Meter Tiefe in den Tropen, aber nicht in Deutschland.

      Nicht umsonst handhaben wir das im Verein seit dem 1. Tag so, dass bei uns NIEMAND (erst Recht keine Kinder) seinen Fuß in ein Freiwasser setzt, bevor nicht eine GRÜNDLICHE Ausbildung im Pool (ca. 10 Stunden) stattgefunden hat. Bevor alle Übungen sicher sitzen und der Umgang mit der Ausrüstung beherrscht wird.

      Mir ist klar, das einige Tauchlehrer und Tauchschulen direkt in den See gehen. Und dafür die tollsten Argumente (“von Anfang an mehr Erlebnis”, “Schwimmbad langweilig”, …) haben. Die alle gelogen sind. In Wahrheit wird einfach bei solchen Ausbildungen nur der größte Kostenfaktor des Kurses, das Schwimmbad, zu Lasten der Sicherheit ausgelassen.

      Tauchausbildung JA, auch mit Kindern. Aber NIEMALS so!

    24. Torsten meint:
      21.Juli 2010 at 11:00

      Eigentlich hatten wir nicht vor etwas zu schreiben aber irgendwie können wir es uns nicht verkneifen. Wir haben eine kommerzielle Tauchschule in Spanien, bieten auch Schnuppertauchen an und sind Mitglied im Ami-verband, CMAS und weiteren. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Familien der ganzen Tauchgruppe aber auch bei dem, für sein leben lang bestraften TL.
      Wir hätten gerne eine Kopie von den Richtlinien in welchen steht das in Spanien mit Kindern 25 Meter tief getaucht wird. Also wer eine hat bitte schickt sie rüber, weil wir diese Richtlinie nicht haben. Ganz im Gegenteil, in vielen Regionen in Spanien ist das Tauchen mit Kindern untersagt. Was den Unfall betrifft so müssen sich viele den Schuh anziehen. Der Tauchlehrer trifft wahrscheinlich dabei noch die geringste Schuld weil er mit seinen 20 Jahren zum TL abgestempelt ist obwohl er gerade mal in dem Alter ist das er innerhalb von einer halben Minuten entscheiden kann ob er an der Bar ein Bier oder doch eher eine Cola bestellt. Nach unserer (!!!) Meinung ist er zu jung. Wie soll er Entscheidungen treffen die Lebenswichtig sind für andere Mitbürger. Also sein TL-Ausbilder trifft eine Mitschuld. Definitiv auch die Basis die ihn in Wasser schickt mit so einer Gruppe unter dem Motto du schaffst das schon. Welcher Fernfahrer wiederspricht schon seinen Chef wenn es um Verkehrsregeln oder Terminplanung geht? Der junge Mann hat es wahrscheinlich nie anders kennen gelernt. Natürlich liegt die Schuld in diesem Falle (oder anderen) nicht bei den Verbänden weil sie nur Richtlinien raus geben. Ob man sich an diese Ratio hält oder nicht liegt an den TL und Basen aber wenn über Jahre hinweg die TL-Prüfungen immer leichter gemacht werden und dadurch die Ansprüche sinken muss doch auch von den Verbänden mal ein wenig nach gedacht werden. TL mit 100 Tauchgängen?? tut mir leid aber nicht bei uns. Dieses ist meine persönliche Meinung und nicht erwarten nicht dass jeder diese mit mir teilt. Auf weitere Diskussionen werde ich mich auch nicht mehr einlassen. Wir legen in unserem Basis fest wann, wo, bei welchen Konditionen und mit wie vielen Leuten wir ins Wasser gehen unabhängig davon was andere TL´s oder auch Verbände EMPFEHLEN (mehr tun sie nicht). Kinder sollten 1:1 Tauchen und gehören nicht in Tiefen über 5 Meter hinaus und nicht länger als 20 Minuten. Danach fangen sie an zu frieren und die Konzentration lässt merkbar nach.

    25. Monika meint:
      21.Juli 2010 at 11:01

      Auch ich habe mir lange überlegt, ob ich hier einen Kommentar schreibe.

      Ich bin Mutter zweier Jungs, die genau bei dieser Tauchschule, bei der dieser so schlimme, furchtbar traurige Unfall geschehen ist, einen Tauchkurs gemacht haben; der eine mit 10 Jahren, der andere mit 12 Jahren. (Ich selbst habe vor 15 Jahren aufgehört mit dem Tauchen). Meine Kinder schwimmen beide bei der DLRG, einer ist Juniorretter. Ich empfinde mich nicht als verantwortungslose Mutter.
      Ich war bei den Schwimmbadtauchgängen und teilweise auch bei den Freiwasser Tauchgängen dabei. Als mein älterer Sohn vor 4 Jahren dort den Tauchkurs gemacht hat, war das Betreuer zu Schüler Verhältnis 1:1; dieses Jahr, als der Jüngere mit 12 Jahren den Kurs gemacht hat, war das Verhältnis mindestens 1:2, manchmal auch 1:1. Beide Schüler sind sehr sportlich, leidenschaftliche Schwimmer und Schnorchler.
      Was dort am Freitag, den 16. Juli zu dem Unfall geführt hat, weiss ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in dieser Tauchschule bei einem Schnuppertauchgang in der Ostsee ein Betreuer zu “Schnupperer” Verhältnis von 1:6 war. Aus den Nachrichten ist das auch nicht herauszulesen. Es wird nicht deutlich, wieviele in der Gruppe Schnuppertaucher waren.
      Trotzdem ist das natürlich fassungslos schlimm und traurig, vor allem für die Eltern, die mein ganzes Mitgefühl haben. Ich weigere mich nur, über die ganze Situation und die beteiligten Menschen zu richten, mit den spärlichen Informationen, die man in den Nachrichten bekommt. Ich würde mir schon mehr Aufklärung der Öffentlichkeit wünschen, dann käme es nicht zu Spekulationen, die ja auch nur ein Weg sind, um mit so einem tragischen Unfall irgendwie fertig zu werden.
      Im Moment hoffe ich nur, dass die 16-jährige Taucherin wieder gesund wird.

      Monika

    26. Taucher meint:
      21.Juli 2010 at 11:06

      Ich schrieb nicht, dass mein Kind mit 10 Jahren auf 25 Metern war sondern dass das in Spanien so gemacht wird.

      Ob ich das gut heiße habe ich auch nicht wirklich geschrieben.

      Ich wollte exakt das Gegenteil damit zum Ausdruck bringen aber anmerken, dass das da wohl auch meistens gut geht, da es sehr wenige Unfallberichte aus der Region gibt obwohl vergleichsweise riskant getaucht wird.

    27. kwolf meint:
      21.Juli 2010 at 12:48

      Ich bin erstaunt, wenn ich von Standards lese, die bei Schnuppertauchen nicht 1:1 vorgeben – auch im Schwimmbad.

      Schnupptauchen heißt, blutige Anfänger durchs Wasser ziehen, die vorher noch nie unter Wasser geatmet haben, von der Ausrüstung weder Schimmer noch Ahnung haben. Da kann auch schon einer in 40cm Tiefe ertrinken. Je kleiner das empfohlenen Limit für 1:x (Betreuer/Schüler)ist, desto schlechter der Verband. Da tut eine Verbandsdikussion definitiv not!

    28. admin meint:
      21.Juli 2010 at 12:53

      Da braucht es keine Verbandsdiskussion – da muss der “Vorstand” oder “Chef” oder “Leiter” des Verbandes einmal ggf die Standards überdenken

    29. Tödlicher Tauchunfall auf Fehmarn: Polizei ermittelt | euregiotaucher – Tauchen in der Euregio Maas / Rhein meint:
      21.Juli 2010 at 17:47

      [...] Artikel / RSS Nitrox Advanced / CMAS Nitrox** im Tauchverein Hückelhoven 21. Juli 2010Tauchunglück auf Fehmarn – zehnjähriger Junge tot 21. Juli 2010Tauchunfall auf Fehmarn 21. Juli 2010Badeunfall: 19jähirger beim Tauchen verunglückt [...]

    30. admin meint:
      21.Juli 2010 at 17:49

      Es gibt neues aus der Presse

      Bitte hier klicken

      Weitere Kommentare sind hier nun nicht mehr möglich – Kommentare bitte beim neuen Bericht abgeben (und möglichst sachlich)