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Schwerer Tauchunfall im Starnberger See
Von Unfall Mailer | 8.Februar 2010
Berg / Starnberger See
Am Sonntag Nachmitag kam es laut Polizeiangaben im Starnberger See bei Berg zu einem Tauchunfall bei dem sich ein 23jähriger Taucher schwere Lungenverletzungen zugezogen hat. Beim Tauchen im Starnberger See, Nähe des Dampfersteg am Schlosshotel Berg war dem jungen Mann in 33 Meter Wassertiefe die Gesichtsmaske zugefroren, worauf er keine Luft mehr bekam und in Panik geriet. Hierbei nahm er die Maske (wahrscheinlich eine Vollgesichtsmaske) ab und stieg viel zu schnell und ohne einmal auszuatmen an die Wasseroberfläche auf. Hierbei habe er sich dann – so ein Sprecher der Polizei – die schweren Verletzungen der Lunge zugezogen.
Der Taucher wurde mit einem Hubschrauber ins nächste Krankenhaus gefolgen, Lebensgefahr besteht nicht.
Topics: Tauchunfall | 1 Kommentar »









11.Februar 2010 at 13:40
Mal wieder ein Paraadebeispiel wie das Tauchen nicht gehandhabt werden soll.
Grundvoraussetzung fürs Tauchen, das haben wir alle im OWD gelernt ist das Buddietauchen. Ausnahme ist eine Solotaucherausbildung, welche nach meinem Kenntnisstand aber offiziell nicht mehr angeboten wird. Wie dem auch sei… allem Anschein nach hat der verunfallte Taucher wohl die wesentlichen Grundsätze verletzt, nämlich mit seperater abperrbarer 2ten Stufe zu tauchen. Das man, wenn man schon als Solotaucher unterwegs ist, dann normalerweise noch eine 2te Maske mit dabei hat und diese dann zusammen mit der seperaten 2ten Stufe dann auch einsetzt um den Tauchgang abzubrechen, um dann gefahrlos aufzutauchen.
Das scheint hier im geschilderten Fall jedoch schlichtweg ignoriert worden zu sein.
Schade ist, wie so immer bei derartigen Unfällen, das durch solche Umstände die Wahrscheinlichkeit steigt das immer Gewässer für diesen schönen Sport gesperrt werden.