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    DIY Wartung von Atemreglern

    Von BadMadJuha | 21.Februar 2010

    Die selbständige Wartung von und Instandhaltung von Atemreglern ist oftmals ein heiß und kontroverses diskutiertes Thema. Oftmals wird die Thematik zur absoluten “super-streng-geheim und für normalsterbliche nicht machbar – Tätigkeit” hochgejubelt .

    Anbei ein Tipp für Apeks Automaten

    Buch:  Wartung von APEKS Atemreglern  (von Helge Weber)

    ISBN 978-3-8370-3977-1

    besser : Technik Seminar

    Gruß Jürgen

    Topics: Tauchen allgemein | 9 Kommentare »

    9 Kommentare to “DIY Wartung von Atemreglern”

    1. Matthias meint:
      21.Februar 2010 at 22:11

      Wartung ist ja kein Hexenwerk. Es gibt Zeichnungen und Anleitungen, Listen von Teilen die getauscht werden müssen und Wartungskits. Ich würde eine Kombination aus Lehrgang und Autodidaktik wählen.

      Meine eigenen Automaten würde ich auch so warten, wenn man etwas selber macht weiß man das es gut gemacht wurde. Technisches Interesse und Verständnis sowie etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt. Leider mach ich viel Ausbildung damit und bevorzuge aus Haftungsgründen die Werkstatt.

      Meine Automaten und der Schulbestand unseres Vereins (insgesamt > 15 Regler) gehen daher in eine GUTE Fachwerkstatt unseres Vertrauens.

      Wenn ich aber nur Taucher wäre und auf mich allein gestellt, ich würde auch zusehen, dass ich die Wartungen selber machen kann. Da kann ich Jürgen absolut verstehen. Und: es macht ja auch Spaß und fördert das Verständnis für die Funktion der Teile.

    2. BadMadJuha meint:
      22.Februar 2010 at 10:10

      Ja genau. Und es ist im eigenen Interesse sicherzustellen stets über die aktuellen Hersteller-Vorschriften zu verfügen und diese Tätigkeit nur für sich und niemals für andere Taucher durchzuführen.
      Selbst nicht für die guten Freunde !!!

    3. Michael meint:
      22.Februar 2010 at 18:03

      Hallo Jürgen

      bin mit dir einer Meinung
      das notwendige Handwerkliche geschick hast du.

      Werde meine Apeks Automaten auch selber warten.

      Michael

    4. admin meint:
      22.Februar 2010 at 19:18

      Ich möchte meinen auch dazugeben …

      Ich habe ja auch Automaten und 1. Stufen die es zu warten gilt. Ich bin auch der Meinung das man die “Fähigkeit” und das “Wissen” vermittelt bekommen kann diese Arbeiten durchzuführen.

      Die Frage ist bei mir: Warum ??

      Warum sollte ich hingehen und mir – “Gott weiß woher” die Revisionskits besorgen die ich benötige um meine Automaten (Sherwood) zu revidieren.

      Hinzu kommt ein Arbeitsaufwand – der bei mir als “Anfänger” in Sachen Revision wohl wesentlich höher wäre als dort wo man täglich damit umgeht. Auch müsste ich mich bei jedem Arbeitschritt überprüfen – denn immerhin will ich die Kohle die ich für die Automaten ausgegeben habe ja nicht durch mein plötzliches Ableben unter Wasser als hinausgeworfen betrachten.

      Wie hoch sind denn die Kosten für ein Revisionskit – für 1. und 2. Stufe ?? – 40 Euro ? 50 Euro ? mehr ?? – egal – diese Kosten müssen übernommen werden, das Revisionskit bezahlt werden. Ohne Einweisung dann daran gehen ? Nur weil ein Buch vorliegt und die u.U. wage Beschreibung wie es geht ?? Ich hab hier für mein Auto auch ein Buch … das habe ich weil ich die Sicherungen nicht mehr zuordnen kann – aber nicht für das Getriebe auszubauen oder die Elektrik zu erneuern.

      Sicherlich ist es hilfreich zu wissen wie der Automat und die 1. Stufe funktionieren … Sicherlich ist es gut sich hier fortzubilden – aber wie macht ihr das z.B. mit der Prüfbank – um sicherzustellen das der Automat 100 und 1 % funktioniert ??? Und ob sich eine Prüfbank für mich als Privatmann rechnet ? Oder ob ich die “Haftung für die von mir übernommene – auch wenn nur für mich gemachte – Revison übernehmen möchte.

      Auch nicht. Ich habe viel abgewägt und überlegt – und das Ergebnis war für mich das ich nachgedacht habe wie ich die Revisionskosten niedrig halte. DAher habe ich mich dazu entschlossen Sherwood Automaten zu tauchen … einmal aus privaten Gründen auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte – und das “Schmankerl” mit der “sehr langen Garantie” haben hier gepunktet.

      Von daher bin ich mit den Automaten zufrieden und nehme gern die noch verbleibenen Revisionskosten in Kauf die ich beim Händler meines Vertrauens zu zahlen habe. Denn immerhin hänge ich bei den Automaten – auch wenn ich nur in 4,3m Tiefe tauchen – mein Leben und meine Gesundheit ran.

      Und auch das ist ein Grund für mich Revisionen nicht selber zu machen – mir den Zeitaufwand anzutun um die paar Euro zu sparen.

      Ich habe natürlich nichts dagegen das jemand selber revidiert – nur wollte ich meine Meinung dazu auch mal loswerden ….

      In diesem Sinne – Gut Luft

    5. Matthias meint:
      22.Februar 2010 at 19:32

      Warum wartet man selber? Warum füllt man selber mit eigenem Kompressor? Warum taucht man da wo man möchte?

      Ganz einfach: weil es MEIN Hobby ist. Und ICH unabhängig sein möchte. Von den Öffnungszeiten diverser Tauchshops. Von den Launen deren Inhaber. Und von der Unsitte, dass jeder meint, das Tauchen erfunden zu haben und meint MIR diktieren zu müssen, wie ICH meinem Hobby nachgehe.

      Darum kann ich Unabhängigkeit auf allen Gebieten (Ausrüstung, Luft, …) nur dringend befürworten.

      Und den guten Fachhändler den brauch ich für andere Sachen. Beratung beim Kauf – Auswahl – Rat und Tat – Info – …

      Da da trennt sich eben die Spreu vom Weizen. Manche Händler wenden sich von den Leuten ab die Dinge hinterfragen und die autonom sein möchten (Konkurrenzangst) – andere Händelr erbringen für dieses “Powerklientel” eben andere Dienstleitungen.

    6. admin meint:
      22.Februar 2010 at 22:57

      Ich möchte unabhängig sein – und ich bin auch Poweruser … ich habe eine gewisse Ahnung von dem was ich tue – nein ich rede jetzt nicht vom Tauchen ….

      Ich fahre Auto. Damit ich nicht von jemandem abhängig bin habe ich das AUTOHAUS meines Vertrauens. Hier kann ich mich melden und man steht mir dort mit RAT und TAT zur Seite – und verkauft mir das was ich brauche ….

      Danach wende ich mich ab von dem Autohaus. Mit meiner gekauften Nobelkarosse habe ich den Händler glücklich gemacht – aber er hat nicht wirklich was verdient … denn den Nachfolge Verdienst nehme ich dem guten Menschen ja.

      Weil ich mein Auto selber mache. Früher hatte ich es da recht einfach … ich brauchte einen Schraubenschlüssel, etwas Geschick – das Wissen wie Vergaser und Kolben funktionieren und wie ich das auseinander und wieder zusammengebaut bekomme.

      Nachdem ich dann Achsmanschetten, und Getrieb gewechselt hatte – die Bremsscheiben und Beläge gewechselt hatte ging es dann zur Testfahrt auf die Autobahn – gucken ob ich bei 200 ne Vollbremsung hinbekommen kann und ob alles hält …

      Das Material hierfür brauch ich nicht mal beim Händler meines Vertrauens zu kaufen – es gibt ja überall Autozubehör Geschäfte die mir das weitaus günstiger verkaufen. Oder in letzter Zeit – EBAY …

      Why not …

      Das Fachwissen hatte man sich ohne Ausbildung angeeignet – und es geht – solange es gut geht. Nebenbei bin ich auch Inhaber einer Tankstelle – besser noch Inhaber einer Mineralölfirma damit mir keiner meinen Preis diktiert ..(Selbstredend: Meine Ölplattform steht natürlich in der Nordsee)entsprechende Elektronik die ich benötige für Fehler auszulesen steht in der Garage …

      So – und nun kann ich absolut frei Auto fahren …

      (Blöd ist´s halt am Monatsanfang wenn ich anfangen muss Geld für Leute auszugeben die auf meiner Tanke arbeiten, die Ölplattform in Schuss halten und die Konten der Mineralölfirma pfegen)

      (Saublöd wirds wenn plötzlich mein Name auf ner Schweizer DVD auftaucht)

      Spass beiseite:
      Wir verlassen uns doch auf unser Können und das die “Fachhändler” uns gut beraten. Mein OPA war Kaufmann – und er hat sein Geld immer in der Region gehalten – sofern das ging. So konnte er bei seinen Einkäufen bares Geld sparen – er bekam Grosskundenrabatte oder auch mal “ne Zugabe” dazu – und genau so probiere ich es auch.

      Ich muss mit meinem “Händler” keine Liebesbeziehung führen – ich muss auch nicht immer seiner Meinung mit ihm – oder er mit meiner Meinung konform laufen.

      Ich möchte “fair” von ihm bedient werden und erwarte faire Preise. Der ein oder andere weiß es das ich mit einem Händler im Clinch lag und das ich das über viele Jahre – auf meinem Weg in Richtung “Lebensende” mit mir rumgeschleppt habe. Heute bin ich froh das dieser Clinch beendet ist – und freue mich das man wieder normal mit einander umgehen kann.

      Über was für Dinge reden wir hier eigentlich

      Ich besitze auch Automaten – ich habe jedoch weder das Wissen noch die Fähigkeit – und auch das Interesse fehlt – meine Automaten selber warten zu wollen – wofür auch … ich kenne einen guten Händler der mir das macht und dafür einen gewissen Obolus verlangt … denn damit er nicht in die Hartz IV Geschichte rutscht – muss er das machen – das nennt sich Marktwirtschaft – ich hab die Nachfrage – er das Angebot .. und selbst wenn er ein paar Euro mehr verlangen sollte – hat er immer noch den “Er ist ja auf der TÜR Bonus” – ich erkläre nicht einem unbekannten mein Problem sondern jemanden den ich bereits etliche Jahre kenne und auf dessen Urteil ich mich verlasse.

      Dieses Beispiel wende ich nicht nur im Tauchen an … sondern auch bei vielen anderen Sachen …

      Das gleiche macht ein Bekannter von mir mit seinem Tauchshop seines Vertrauens in Bonn – ein anderer in Süddeutchland – einige Bekannte aus den Niederlanden halten es so in Venlo und Maastricht … und ich bin hiermit immer gut gefahren …

      Ich bin unabhängier Taucher … auch wenn ich nicht stolzer Besitzer von Kompressoren bin und auch nicht weiß wie man Revisionen korrekt durchführt.

      Dafür kann ich andere Sachen.

      Ich muss aber auch nicht alles können – denn stelle dir vor es wäre jeder Bäcker – dann hättest du nix für auf´s Brötchen.

      Ich muss auch nicht mit jedem einer Meinung sein – und es darf auch ruhig mal krachen – aber ICH bin heute in der Lage hinterher ein Bier mit meinem Kontrahenten zu trinken – und das ist Gut so.

      Und meine bescheidene Meinung ist:

      Wir Taucher sollten hier in unserer Region ein kleines mehr zusammenrücken – denn hier ist eine super Tauchregion – und wenn wir das auf die Kette bekommen, dann fängt jeder an vom anderen zu profitieren.

      Übrigens – ich tauche sehr gerne und spreche sehr gerne mit anderen Tauchern und schaue mir gern deren Ausrüstung an und höre mir gerne auch deren Ideen an ….

    7. BadMadJuha meint:
      23.Februar 2010 at 12:59

      @Matthias, dein Statement bezüglich der Handlungsautonomie ohne Abschläge durch irgendwelche Tauchanweiser spricht mir aus der Seele. Das genau ist meine Motivation und die Mehrkosten bzw. den sich nicht rechnenden „Business Case“ nehme ich gerne in kauf.

      @Michael, dann sind wir schon mal 2 :-)

      @Admin, ich wollte hier eigentlich keine Diskussion über das für und wider von o,g. Tätigkeit lostreten. Darüber wird schon in vielen anderen Foren ergebnislos gestritten. Ich denke jeder vernunftbegabte Mensch sollte sich selbst ein Bild über seine eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse machen und ebenso selbst entscheiden woran man Hand anlegt, oder auch nicht!

    8. admin meint:
      23.Februar 2010 at 13:07

      Ich wollte oder will auch keine Diskussionsforen mit dem Thema füllen – ich wollte damit nur kurz andeuten das “BUCH KAUFEN” und “REVISION MACHEN “nicht ganz so einfach ist wie´s aus meiner Sicht aus angedeutet wird.

    9. flateric meint:
      24.Februar 2010 at 13:47

      es ist doch jedem selber überlassen was er macht. und wenn ich mir ne broschüre am tauchstand mitnehme und danach revisionen durchführe. solange wie ich nur für mich hafte ist es doch in ordnung. und was die händler angeht sind die doch mit an angebot und nachfrage beteiligt. ich habe einen wunsch und der händler erfüllt den wunsch. passendes kleingeld vorausgesetzt. und wenn ich impressionist bin nähe ich meine weste selber zusammen und designe meinen trocki. vollkommen egal und in diesem sinne

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